Jahresbericht 2010

Geschrieben von Klaus Lübben

Wer glaubt Tischtennis kann jeder, so ein bisschen Ping Pong kann ich nebenher spielen, der irrt! Unser Sport ist sehr kompliziert und bedarf viel Training. Ich habe schon einige Talente gesehen die meinten das können sie so nebenher abspulen. Als Jugendspieler wurde drei mal in der Woche trainiert und die Erfolge kamen, jedoch bei den Herren angekommen waren die „Super Spieler“ beim Training nicht zu sehen und schon war das „Super“ verschwunden. Ich denke, alle die es betrifft haben mich verstanden. Es wäre schade wenn das Niveau schlechter würde. Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

Vom Allgemeinen jetzt zum Besonderen. Nach der Spielzeit 2009- 2010 habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Eine Jungenmannschaft war mangels Spieler nicht gemeldet worden. Bei den Schülern spielte eine Mannschaft in der 2. Kreisklasse und wurde in der Aufstellung Silva Humberto, Bauer Tobias, Hooge Dennis, Bauer Elias, Bruckschen Daniel mit 15:25 Achter. Eine tolle Leistungssteigerung wenn man nach keinem Sieg, in der gesondert gewerteten Hinrunde, sieben Siege und ein Unentschieden zu Buche stehen hat. Gedankt sei Trainingsfleiß! Jedoch der Wermutstropfen kommt gleich hinterher. Von der guten Mannschaft sind nur noch zwei Spieler beim Training. Ob einige der Jungen gemeint haben Tischtennis ist leicht und nun, nach der Einsicht, keine Lust mehr haben intensiv zu trainieren? Trotz einer Kooperation mit der Schule, ich spiele alle zwei Wochen in der Grundschule mit den Kindern Tischtennis, sind nur 2 Jungen und 2 Schüler beim Training. Im Bereich der kleinsten 4-8 Jahre kommen 4 Spieler, bis her auch mit viel Spaß. Für die Kinder ist es immer wichtig mit Freunden zusammen zu sein. Nur für Kinder? Ich selber spiele auch am liebsten mit Freunden. In unserem Sport kommt es auch hin und wieder zu verbalen Entgleisungen und dann mach kein Sport mehr Freude. Seid freundlich, eifrig und gütig zu jedem, der Eurer bedarf. Resümee, leider ist keine Jugendmannschaft bei Spielen um den Kreismeister gemeldet.

Die Herrenmannschaft mit Wilfried Esser, Daniel Suriano, Jörg Roß, Klaus Lübben, Manuel Varona, Volker Rügen, Markus Dohmen und den Ersatzspielern Benjamin Dohmen, Sven Geuenich und Norbert Schudlek konnte den Abstieg verhindern und wurden mit 14:30 Zehnter. Noch vor den Ferien bekamen wir einen neuen Spieler und so konnte ich nach vielen Jahren wieder eine Zweite Mannschaft melden. Die Hinrunde der 1. Mannschaft mit Wilfried Esser, Daniel Suriano, Volker Rügen, Manuel Varona, Jörg Roß, Markus Dohmen und Klaus Lübben verlief zufrieden stellend, mit 9:13 erreichten sie den 8. Rang. Ein besseres Abschneiden wäre im Bereich des Möglichen wenn nicht immer wieder Ausfälle ein komplettes Antreten verhindern würde. Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu. In diesem Jahr stellen wir wieder eine Zweite. Sie vertreten uns in der 3. Kreisklasse. Der Start war etwas holprig und nicht wunschgemäß. Alle Spieler müssen sich auf die Spielweise in dieser Klasse einstellen. In der Aufstellung Benjamin Dohmen, Sven Geuenich, Norbert Schudlek, Marc Michels, Steffen Loos, Marc Thol und den Ersatzspieler Joachim Kotulla, Thorsten Kück und Helmut Wynands wurde immer besser gespielt und heute stehen sie auf Platz 5. Um Platz Zwei und damit einen Aufstiegsplatz zu erreichen sind nur 3 Punkte nötig. Zu den guten Leistungen gratuliere ich den Mannschaften.

Wie in den Jahren zuvor, wurden die Vereinsmeisterschaften im Rahmen eines Weihnachtsturniers ausgetragen. Bei den Jungen eine Meldung, wie Schade! In der Schülerklasse keine Meldung, leider! Was ist los? Mit den Meldungen bei den Herren bin ich sehr zufrieden! Nur ein Spieler hat gefehlt. Mit 15 Teilnehmer macht es spaß ein Turnier zu bestreiten. In vier Gruppen zu 4 Spielern wurde eine Vorrunde absolviert. Die ersten Zwei kamen in die Endrunde A die Dritten und Vierten in die Endrunde B. Hier ging es im Doppel KO. weiter. In der B Runde erreichte Jörg Roß den 1. Platz. Als Zweiter wurde Sven Geuenich gefeiert. Zu meiner Überraschung belegte Steffen Loos den dritten Rang und auch mit Mark Thol als Vierter ist ein Jugendspieler in den vorderen Platzierungen zu sehen. Auf die Jugend müssen wir bauen. In der A Runde trafen alle Spieler aus der Ersten aufeinander  und so gab es für Benjamin Dohmen und Norbert Schudlek, Spieler aus der Zweiten, keinen Blumentopf zu gewinnen. Wilfried Esser, der seit Jahren unbestritten beste Spieler aus unserer  Mannschaft, im Kampf  gegen Spieler anderer Mannschaften, konnte die Sieger- Trophäe erkämpfen. In einem guten Spiele, das erst im 5. Satz entschieden wurde verwies er Manuel Varona auf den zweiten Platz. Über den dritten Platz  freute sich, wieder ein junger Spieler, Markus Dohmen. In Ihm sehe ich, bei regelmäßigem Training den kommenden Seriensieger. Nach der Siegerehrung bekam noch jeder Teilnehmer ein Geschenk und in froher Runde wurden die Sieger gefeiert. Ich wünsche allen Spielern und Lesern frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2011.
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